Keilrahmen
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    Nicht unwesentlich für die heutige Praxis für Keilrahmen ist die Breite, in welcher Gewebe ( wir reden mal von Baumwolle, da dies der gebräuchlichste Malgrund ist) gehandelt werden.
    Breiten von 60 bis 120 cm sind allgemein üblich. 2m ist schon ein aussergewöhnliches Maß, aber vorwiegend in Belgien stehen heute Webstühle, die in der Lage sind, Breiten bis zu 8 meter zu liefern.
    Derartige Breiten sind Spezialanfertigungen von Leinwand, die hauptsächlich für Bühnen und Theatern benötigt werden.

    Der Querschnitt der Keilrahmenleisten muß so beschaffen sein, dass das gespannte Maltuch Lediglich an der Aussenkante des Rahmens aufliegt. Bei gewöhlichen "Latten" ( nach dem Motto, ich geh mal in den Baumarkt, hole mir 4 Dachlatten, klebe sie zusammen und ziehen Leinwand drüber) liegt das Malleinen auf der Rahmenbreite auf. Die Folge davon ist, dass sich mit der Zeit die Innenkanten solcher Leisten durchdrücken. Derartige Schäden lassen sich selbst mit größter Mühe niemals wieder ganz beseitigen.

    Damit also die Leinwand über der Leistenbreite "hohl" liegt, muß die
    Keilrahmenleiste entweder nach innen abgeschrägt sein, wie es in Frankreich üblich ist, oder sie muß eine Ausfräsung besitzen, so dass nur ein schmaler Rand erhöht stehen bleibt.

    Um mit Hilfe von Geweben Malflächen zu schaffen, m u ß ein aufspannen auf genügend feste Holzrahmen, spannrahmen, erfolgen. Da aber mit der Zeit jedes Gewebe infolge seiner Hygroskopischen Eigenschaften an Spannung verliert, ist man von dem einfachen, ursprünglichen Blendrahmen, die man bei alten Bildern noch antrifft, abgegangen und hat sich endgültig dem sogenannten Keilrahmen zugewandt. Der Keilrahmen hat keine fest verleimten Eckverbindungen, sondern die Enden der Leisten sind mit Zapfen und Schlitz versehen und zwar so, dass eine stabile Verbindung gewährleistet ist, trotzdem aber die einzelnen Rahmenschenkel mittels eingeschlagener Holzkeile auseinandergetrieben werden können. Dadurch ist jederzeit ein Nachspannen möglich.
    Alle Gewebe laufen ein, das heißt, sie werden beim benetzen mit Wasser nicht größer, wie beispielsweise Papier, sondern sie verlieren bis zu 5% an Länge und Breite. Falsch ist es also, Gewebe VOR dem spannen auf Keilrahmen N A ß zumachen.

    Gewebe behalten Ihre
    HYGROSKOPISCHE Eigenschaft, das heißt, dass sie in warmer, trockener Luft straff und in feuchter Luft schlaff werden.

    Gewarnt werden muß vor einem Aufkleben von Zetteln auf die Rückseite von Geweben. Zettel und Vermerke gehören auf den Rahmen , nicht auf die Leinwand! Durch ihre Spannung beim Trocknen Markieren sich sonst solche Zettel später auf der auf der Bildseite.

    Quelle: K. Wehlte

    4/2 bis 6/2cm dicke Keilrahmen sind ab der Größe 50/60 mit einer Querverstrebung und ab der Größe 80/100 mit Kreuzverstrebungen. Bespannt sind die Keilrahmen mit grundierter Baumwolle. Keilrahmenholz in astarmer, feinjähriger Kiefer. Das stabile Profil von 45*18mm und die schonungsvoll getrocknete Feuchte von 8 bis 11 % sprechen für einen langlebigen nahezu verzugsfreien Keilrahmen.

    Nicht unwesentlich für die heutige Praxis für Keilrahmen ist die Breite, in welcher Gewebe ( wir reden mal von Baumwolle, da dies der gebräuchlichste Malgrund ist) gehandelt werden.
    Breiten von 60 bis 120 cm sind allgemein üblich. 2m ist schon ein aussergewöhnliches Maß, aber vorwiegend in Belgien stehen heute Webstühle, die in der Lage sind, Breiten bis zu 8 meter zu liefern.
    Derartige Breiten sind Spezialanfertigungen von Leinwand, die hauptsächlich für Bühnen und Theatern benötigt werden.
    Der Querschnitt der Keilrahmenleisten muß so beschaffen sein, dass das gespannte Maltuch Lediglich an der Aussenkante des Rahmens aufliegt. Bei gewöhlichen "Latten" ( nach dem Motto, ich geh mal in den Baumarkt, hole mir 4 Dachlatten, klebe sie zusammen und ziehen Leinwand drüber) liegt das Malleinen auf der Rahmenbreite auf. Die Folge davon ist, dass sich mit der Zeit die Innenkanten solcher Leisten durchdrücken. Derartige Schäden lassen sich selbst mit größter Mühe niemals wieder ganz beseitigen.


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